Patientenbefragung 2006

 

Die Teilnahme an unserer ersten Patientenbefragung war erfreulich hoch. Nur etwa jeder Zehnte wollte oder konnte den Fragebogen nicht ausfüllen. Wir haben

 

53 ausgefüllte Fragenbogen

 

erhalten. Davon sind

 

28 mit Namen und 25 anonym

 

ausgefüllt worden. Neben den von Ihnen vergebenen Schulnoten erhielten wir wertvolle Anregungen. Diese möchten wir, wenn möglich, in unserer Praxis berücksichtigen.

 

Das Praxisteam bedankt sich für Ihre Mühe und die Offenheit in Lob und Kritik!

 

Damit Sie sich ein Bild des überaus positiven Ergebnisses machen können, geben  wir nachfolgend

 

-         noch einmal unsere Fragen

-         Ihre Benotung

-         einzelne Anregungen von Ihnen

-         unsere Anmerkungen und Einschätzungen

 

bekannt.

 

                                                           Catharina Locher-Merkelbach

                                                           Ricarda Sell 

                                                           Michaela Malchin

                                                           Christine Krause (Hausbesuchstherapeutin)


 

 

 

Wie sind Sie auf unsere Praxis aufmerksam geworden?

 

 

Anzahl

Arzt

20

Persönliche Empfehlung

13

Telefonbuch

7

Einrichtung (Kindergarten)

4

Reha-Klinik

2

Branchenbuch

1

Internet

1

Schule

1

Jugendamt

1

ohne Angabe

4

 

 

Wie beurteilen Sie die telefonische Erreichbarkeit der Praxis?

Ihre Note

1,7

 

 

 

Wie beurteilen Sie die Praxisausstattung?

Wartezimmer, Therapieräume

Ihre Note

 

1,9

 

 

Vorschläge

Anmerkungen

Hierzu wurden die meisten Vorschläge und Ideen von Ihnen gemacht. Einige davon möchten wir hier aufgreifen.

 

-          Mehrfach wurde der Wunsch nach Pflanzen im Wartezimmer zum Ausdruck gebracht. Auf echte Topfpflanzen haben wir bislang bewusst verzichtet. Einerseits aus hygienischen bzw. gesundheitlichen Gründen (Allergien) und andererseits, weil der Pflegeaufwand beträchtlich ist, wenn Pflanzen langfristig gesund und attraktiv  aussehen sollen.

 

-          Die Wünsche nach Gardinen im Wartezimmer, mehr oder andere Bilder,freund-  liche und Pastell-Farben nehmen wir gern für die nächste Renovierung auf.

 

 

-          Einige Versuche, Spielzeug, Malsachen usw. im Wartezimmer zur Verfügung zu stellen, scheiterten leider daran, dass die Sachen nicht lange hielten und es immer sehr unaufgeräumt aussah. Zu bedenken ist auch, dass fast jedes Spiel-zeug mit mehr Lärm der Kinder verbunden ist, der die Therapien im Nebenraum wirklich stört. Vielleicht lesen Sie Ihrem Kind auch einmal ein Buch vor?

      Dazu haben Sie ja in der Wartezeit endlich einmal die Muße!

      Über Bücherspenden für das Wartezimmer freuen wir uns übrigens auch sehr!

 

-          Die Praxis wird von vielen Kindern aufgesucht, doch es kommen auch erwach-sene Patienten, u.a. mit Hör- oder neurologischen Störungen. Vermutlich von dieser Seite gab es auch die Bitte im Wartezimmer nach mehr Ruhe und weniger sichtbaren Ablenkungsmöglichkeiten.

 

-          Ein Vorschlag war, die Spiele und Materialien in den Therapieräumen nicht so

      offen in den Regalen zu präsentieren. Im Sinne der Pädagogin Maria Montesso-

      ri möchten wir aber in einer freundlichen, lebendigen Umgebung therapieren.

      Wo es möglich ist, werden wir die Idee aber gerne aufgreifen.   

 

 

 

 

 

Wie sind Sie mit der persönlichen Betreuung durch die Praxis zufrieden?

Ihre Note

 

1,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sind Sie mit den gegenwärtigen Öffnungszeiten zufrieden?

 von 8:30 bis 18:00 Uhr

Ihre Note

 

1,4

 

Vorschläge

Anmerkungen

Nur in zwei Fällen wurden Termine gewünscht, die außerhalb unserer derzeitigen Öffnungszeiten liegen.

 

Bitte beachten Sie, dass

 

-          es insbesondere für kleine Kinder nicht immer sinnvoll ist, nach Kindergarten oder Schule, Hausaufgaben, Sportverein, Musikunterricht, aber auch z.B. der „Ogata“ oder nachmittäglichen Betreuung usw. noch am frühen Abend Sprach-herapie zu bekommen.

-            

-           die Praxisinhaberin und auch die Therapeutinnen neben der Therapiezeit noch Berichte schreiben und andere Verwaltungsaufgaben erfüllen müssen.

      Übrigens: für diese zusätzlichen Verwaltungsaufgaben sehen die gültigen  

      Heilmittelrichtlinien und die Krankenkassen keine Honorierung vor!

-            

-         Aus den Antworten war zu erkennen, dass Sie gemeinsam mit uns fast immer einen für Sie möglichen oder angenehmen Therapie-Termin finden.


Wir bemühen uns so weit es möglich ist, eine Lösung für alle zu finden ! Sprechen Sie uns an!

 

 

 

 

 

 

Wie sind Sie mit der persönlichen Betreuung durch Ihre Therapeutin zufrieden?

Ihre Note

 

1,4

 

 

Wie sind Sie mit der therapeutischen Behandlung durch Ihre Therapeutin  zufrieden?

Ihre Note

1,5

 

 

Wie beurteilen Sie die therapeutischen Maßnahmen (Übungen, Aufgaben, spielerische Therapie bei Kindern usw.)?

Ihre Note

1,5

 

 

Wie beurteilen Sie die Ausstattung mit Therapiematerial?

(z.B. Übungsblätter, Therapiespiele, Computer-Programme)

Ihre Note

 

1,5

 

 

 

 

 

Wie beurteilen Sie das zur Therapiebegleitung zur Verfügung gestellte Informationsmaterial? (z.B. Infos über Störungsbilder, Beratungsblätter)

Ihre Note

 

1,7

 

Vorschläge

Anmerkungen

Neben der entwaffnend ehrlichen Anmerkung „Habe ich wenig genutzt“ wurden aber auch Fragen nach Computerprogrammen, Informationsmaterial zu Störungsursachen und Störungsbildern gestellt und der Wunsch nach einem standardisierten Therapie-plan laut.

 

-          Bei der Abgabe von PC-Programmen sind wir an die engen Lizenzrechte ge-bunden. Solche Programme sind oft sehr teuer und verlangen meist die pro- fessionelle Begleitung durch Therapeuten.
Sprechen Sie uns an, damit wir Ihnen sinnvolle PC-Programme für zuhause zur Therapieergänzung und Bezugsquellen nennen können.

 

-          Patienten bzw. deren Angehörige erhalten von uns zu Beginn der Therapie spezielles Material, das auch über Ursachen und Therapiemethoden informiert.
Heften Sie diese Blätter am besten in Ihre Arbeitsmappe und kommen Sie auf uns, falls Fragen für Sie offen bleiben.

 

-          auf der Basis der ärztlichen Diagnose, den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Patienten sowie der Angehörigen und der zu erwartenden Mitarbeit am Thera- pieverlauf wird die Therapie individuell geplant und gestaltet. Der behandelnde Arzt erhält nach jeder Verordnung einen Verlaufsbericht.

      Darüber hinaus gehört zu fast jeder Therapie ein persönliches Gespräch zu   

      Erreichtem und weiteren Zielen. Sie als Patient, Angehöriger oder Ihr Arzt

      sollen stets über den Therapiestatus informiert sein.

 

-     die Anregung, Internetseiten zu benennen, auf denen Informationen zu  

      Sprachstörungen zu finden sind, ist umgesetzt.

Schauen Sie dazu bitte unter:   www.logopaedie-gerresheim.de

 

 

 

 

Wie beurteilen Sie das zum häuslichen Training zur Verfügung gestellte Material? (z.B. Arbeitsblätter, Übungsaufgaben)

Ihre Note

 

1,7

 

Vorschläge

Anmerkungen

Zum Erfolg der Therapie trägt wesentlich das häusliche Training und die regelmäßige Umsetzung des Gelernten im täglichen Tun bei!  Dazu werden von meiner Praxis Aufgaben gestellt und Übungsblätter mitgegeben.

-          wir versuchen die Patienten stets zu motivieren,Übungen täglich durchzuführen, und wir bestärken auch Angehörige stets in ihrer Rolle als häusliche Trainer

-          es wird versucht, die Menge des Materials und den Umfang der Hausaufgaben an Leistungsbereitschaft und Leistungsvermögen der Patienten zu orientieren.

-          Fragen Sie als Patient aber auch als Angehöriger, falls ein Übungsauftrag Ihnen nicht klar erscheint oder der Zusammenhang mit dem Therapieziel nicht einleuchtend ist.

-         die Idee, den Patienten für ihre häuslichen Übungen einen „Erinnere-mich-Aufkleber“ - z.B. für den Frisierspiegel – mitzugeben, finden wir klasse.

Das greifen wir gerne auf.

 

 

Wie beurteilen Sie unsere Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt?

Ihre Note

1,7

 

Vorschläge

Anmerkungen

Da viele Teilnehmer an der Umfrage vermutlich nicht wussten, wie die Zusammenarbeit mit dem Arzt abläuft, enthielten sich

26 %. bei dieser Frage.

 

Daher möchten wir dies hier etwas ausführlicher erläutern:

 

-          in den Heilmittelrichtlinien (Grundlagen für die Verordnung von logopädischer Therapie) wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt und Therapeut gefordert. Wir sehen diese auch als sehr sinnvoll an!

 

-          sofern der Arzt es wünscht, verfassen wir schon nach der Erstvorstellung einen ersten Bericht, der die Diagnose des Arztes differenziert und Therapieziele und Therapieempfehlungen enthält.

-          auf der Rückseite des „Formblatt 14“ (Rezeptformular für Sprachtherapie) ist als Bericht an den Arzt die Angabe von:
    - durchgeführte Therapiemaßnahmen
    - erreichte Therapieziele
    - Restsymptomatik
    - weitere Therapieempfehlungen
vorgesehen. Damit bekommt der Arzt nach -in der Regel- 10 Einzel-Therapien einen ausführlichen Bericht von uns.

 

-          im Einzelfall nehmen wir telefonischen oder persönlichen Kontakt zum behandelnden Arzt auf. Gründe hierfür können sein:
    - differenzierte Diagnosen
    - relevante medizinische Befunde
    - Absprache über Therapiefrequenz und Therapiedauer
    - Suchen gemeinsamer Ansätze für die Motivation der Patienten

 

-          Leider müssen wir sehr häufig wegen formaler Fragen um die Verordnung mit der Arztpraxis Kontakt aufnehmen. Fehlerhaft ausgefüllte Rezept-Formulare, unstimmige Daten und widersprüchliche Angaben sind häufige Gründe.

      Dies verbraucht sehr viel Zeit.

 

-          Wir bedauern auch, dass der Kontakt von Ärzten zu uns nur sehr selten gesucht wird. Wir werden uns aber auch weiterhin um den für die therapeu- tischen Erfolge so wichtigen Kontakt  bemühen.

      In vielen Fällen arbeiten wir mit den Ärzten und Ärztinnen schon gezielt   

      zusammen!

 

Wichtig ist noch für uns, dass Sie auch wissen, dass eine

Vergütung unserer Therapie-Berichte, Telefonate, Praxisbesuche von den Krankenkassen nicht vorgesehen ist. Dies leisten wir

aber gerne für Sie zugunsten des therapeutischen Erfolges unserer Patienten.

 

Die Krankenkassen bezahlen nur die abrechenbare Therapiezeit,

die wir mit dem Patienten verbringen. Bitte bedenken Sie dies, wenn Sie Therapien – besonders kurzfristig – absagen müssen.

 

Gemeinsam werden wir die besten Therapie-Erfolge erzielen!

 

Dazu gehört für uns aber auch, dass Sie jederzeit mit uns einen

persönlichen Termin vereinbaren können, an dem wir individuell über die Therapiesituation u. Therapieerfolge sprechen können.

 

 

 

 

 

Falls bei Ihnen zutreffend: Wie beurteilen Sie unsere Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, der Schule, dem Förderzentrum, dem Seniorenzentrum?

Ihre Note

2,2

 

Vorschläge

Anmerkungen

Hierzu äußerten sich nur 23 % der Befragten. Das gibt aber auch ein realistisches Bild der Situation wieder.

 

-          der Kontakt zum Kindergarten wird in Absprache mit den Eltern nur dann gesucht, wenn z.B. ein abgestimmtes Vorgehen der Sprachförderung im Kindergarten und der weitergehenden therapeutischen Maßnahmen durch die Praxis erforderlich ist. Oder wenn das Lern- oder Verhaltensmuster des Kindes die logopädische Therapie beeinträchtigen.

 

-          sehr vereinzelt kommt es bei Schulkindern auf Wunsch der Eltern zu Kontakten   mit Lehrern

 

-     kommen erwachsene Patienten nach einer Reha-Maßnahme zu uns, so erhal-   

      ten wir meist einen Bericht der Klinik und wir versuchen mit den dortigen

      Therapeuten über bisherigen Verlauf und Perspektiven zu sprechen. Dieser   

      fachliche Austausch wird meist sehr geschätzt.

 

 

 

Würden Sie in diesem Fall eine Zusatzversicherung für Sprachtherapie abschließen, um dann doch eine Förderung zu erhalten?

ja

23 % 

nein

 68 %

keine Angabe

9 %

 

Würden Sie Sprachtherapie oder Sprachförderung selbst bezahlen?

ja

49 %

nein

45 %

keine Angabe

6 %

 

 

Besonders haben wir uns über die Anmerkungen am Schluss einiger Fragebögen gefreut.   Sie zeigen eigentlich noch mehr, als das

 

Gesamtergebnis mit der Note 1,7,

 

dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind.

 

 

 

Welche Wünsche und Anregungen haben Sie noch für uns?

  

Ø      gar keine, ich finde, Sie machen Ihre Arbeit gut und mit Geduld

Ø      mit der Therapie Ihrer Praxis bin ich sehr zufrieden, ich werde Sie gern weiter empfehlen

Ø      keine, da es in vielen Praxen nicht so ist, wie bei Ihnen

Ø      mein Wunsch ist, dass das Team weiter so bestehen bleibt, es gibt nichts auszusetzen, wirklich tolles Team

Ø      dass Sie so weiter machen wie bisher, mein Sohn und ich sind wirklich sehr zufrieden.

 

 

Nochmals: Vielen Dank für Teilnahme. Die Ergebnisse sind für mich und meine Mitarbeiterinnen eine gute Unterstützung und tolle Motivation.

Sie sollen aber wissen, dass wir auch außerhalb solcher Patientenbefragungen immer für Ihre Anregungen und Wünsche offen sind.